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Darmstadt International

Ausland

Viele Wege führen ins Ausland – man muss sie nur gehen

Von Michelle Sensel

In den Bachelor-Studiengängen Onlinejournalismus (OJ) und Onlinekommunikation (OK) ist das sechste Semester der beste Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt. Denn das „Window of Mobility“ bietet genug Zeit, um ein fremdes Land zu erkunden, neue Kulturen zu entdecken und dabei die nötigen 30 Credit Points zu sammeln – auf Basis einer freieren Kurswahl als in anderen Semestern. Denn das sechste Dieburger Semester ist in OJ wie auch OK bewusst fast ausschließlich mit Wahlpflichtkursen belegt. Das erhäht die Chancen deutlich, an Partnerhochschulen Veranstaltungen zu finden, die für das eigene Studium zu Hause angerechnet werden können ,

Damit die Studierenden halbwegs entspannt in die Planungsphase starten können, hat die Hochschule Vorarbeit geleistet: Mittlerweile neun Partnerhochschulen und Universitäten bieten den OJ- und OK-Studierenden eine Menge Möglichkeiten. Wen es schon früher ins Ausland zieht, der kann im vierten Semester das dort vorgesehene Praxissemester im Ausland absolvieren. Studierende besuchten beispielsweise schon bereits Praxisstellen in Griechenland, Großbritannien, Malaysia, Namibia, China, Brasilien oder Nicaragua.

Neun Partnerhochschulen

Zu Beginn ist zu entscheiden, ob man lieber im deutschsprachigen Ausland oder doch eher in der Ferne studieren möchte, auf Englisch, Spanisch oder in einer anderen Sprache. Neben den nähergelegenen Fachhochschulen Joanneum im österreichischen Graz (Österreich) und der Hochschule Luzern in der Schweiz können Dieburger Studierende auch in Norwegen, den USA, Namibia oder Portugal ein Semester verbringen. Denn mit den dortigen Hochschulen bestehen gültige Austauschvereinbarungen.

In Spanien kann sogar zwischen drei Einrichtungen gewählt werden: Die Universitäten in Castellón, Madrid und Granada bieten eine große Vielfalt an Studiemmöglichkeiten für OJ und OK. Natürlich unterstützen die Verantwortlichen für Auslandsaufenthalte die Studierenden auch dabei, auf eigene Faust eine Universität oder Hochschule zu finden, doch die bestehenden Kontakte zu nutzen erleichtert vieles in der Vor- und Nachbereitung. Und vor allem vor Ort im Studium: die organisatorischen Hürden sind niedriger. Und meist entfallen die Studiengebühren vor Ort.

Niemand ist auf sich alleine gestellt

Natürlich ist ein Auslandsaufenthalt, egal wie man ihn angeht, mit Kosten und einigen mit Planungen verbunden. Doch es gibt bereits gut ausgetretene Pfade durch den Behördendschungel: Das Erasmus-Programm der EU ist mit seinem Mobilitätszuschuss und den entsprechenden Planungshilfen für EU-Länder und einige Nachbarstaaten wohl der einfachste Weg, um im Ausland zu studieren, organisatorisch wie finanziell. Zusätzlich bietet die Hochschule Darmstadt aber auch andere Finanzierungsmöglichkeiten wie etwa Stipendien und Kredite für Auslandsaufenthalte an.

Wichtig: Niemand ist auf sich alleine gestellt. Vor der Abreise stehen sowohl der für OK und OJ zuständige Auslandsbeauftragte Prof. Dr. Torsten Schäfer wie auch die Mitarbeiter des International Office direkt am Mediencampus zur Verfügung. An den Partnerhochschulen gibt es außerdem meist individuelle Programme, die den „Incomings“ dabei helfen, sich einzuleben. In vielen der Einrichtungen gibt es auch „Tandem Buddys“, die sich um die Neuankömmlinge kümmern, ihnen bei bürokratischen und sprachlichen Hürden helfen. Und natürlich auch die geheimen Partyhochburgen zeigen!

Weitere Informationen gibt es auf der Website des International Office der h_da in Darmstadt oder persönlich bei dessen Dieburger Außenstelle:

Jessica Mayer, Gebäude F01, Raum 110
Max-Planck-Straße 2, 64807 Dieburg
E-Mail: dieburg.international@h-da.de
Sprechstunde: Mo + Do: 9:00 – 12:00 & 14:00 – 16:00 sowie Di + Fr: 9:00 – 12:00

Zu den Beiträgen:

Information for incomings – International students coming to Darmstadt

Informationen für Outgoings – für alle Studenten, die ins Ausland wollen