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„Ich reise schon immer unheimlich gerne“

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Im  Ausland zu studieren, das ist der Traum vieler Studenten. Wahr machen will ihn für sich Jessica Dietterich, Studentin der Onlinekommunikation. Die 23-Jährige will im September 2017 für ein Semester nach Spanien gehen. Im Interview spricht sie über die Vorbereitungen und ihre Erwartungen an Spanien und den neuen Studienort. 

Von Maren Adrian 

Jessica, Du studierst Onlinekommunikation im dritten Semester, warum sollte es für Du gerade dieser Studiengang sein?

Ich habe schon vor meinem Studium zwei Semester Sozialwissenschaften in Fulda studiert. Dort war ich aber nicht mehr so glücklich darüber und habe mich nach etwas Neuem umgeschaut. Für mich stand schnell fest, dass ich  gerne im Online-Bereich arbeiten will, weil ich darin meine persönliche Zukunft sehe. Glücklicherweise bin ich dann auf den Studiengang Onlinekommunikation an der Hochschule Darmstadt gestoßen. Dort habe ich mich beworben und wurde auch zum Glück genommen.

Wo genau wirst Du dein Auslandssemester machen?

Ich gehe an die Universität Jaume nach Castellón de la Plana in Spanien. Die Stadt liegt nördlich von Valencia. Ich war zwar schon einige Male in Spanien, aber noch nie in Castellón. Die Wahl fiel auf Castellón, weil ich kein Fan von Großstädten bin. Und klar, der Strand, der direkt nebenan ist, hat mich in meiner Entscheidung nur noch mehr bestärkt. Aber ein wichtiger Punkt waren auch die Kurse, die dort angeboten werden. Die kann ich mir anrechnen lassen ,und die passen auch gut zu meinem Studiengang.

Welche Kurse werden Dir denn angerechnet?

Mir wurde gesagt, dass ich  30 Credit Points brauche. Dementsprechend habe ich mir die jeweiligen Kurse ausgesucht. Jetzt hoffe ich, dass die Kurse dann auch vor Ort in Castellón angeboten werden. Momentan habe ich noch ein bisschen Bedenken, dass manche Kurse nicht zustandekommen. Aber damit muss man immer rechnen. Nichtsdestotrotz versuche ich auf jeden Fall die vorgegebenen 30 Credit Points zu schaffen.

Was bringt Dir persönlich ein Auslandssemester?

Ich reise schon immer unheimlich gerne und bei meinem Auslandssemester hat mich das Reisefieber auch wieder gepackt. Schon zu Beginn meines Studiums wusste ich, dass ich auf jeden Fall ein Auslandssemester machen muss, weil es für mich auch irgendwie etwas Aufregendes hat, in ein anderes Land zu gehen, in einer anderen Kultur zu leben und dort das Alltagsleben anzunehmen. Auch die Herausforderung, eine andere Sprache anzugehen, hat mich gereizt.

Apropos Sprache. Wie sieht es denn mit Deinen Spanischkenntnissen aus? Sprichst Du fließend Spanisch?

Nein, ich bin noch auf dem Stand B1.2. Momentan kann ich aber keinen weiteren Spanischkurs machen, weil es an der Hochschule gerade keinen passenden Kurs für mich gibt. Der nächste Kurs wäre dann für mich B2. Jetzt versuche ich mir selbst noch ein bisschen Spanisch anzueignen. Ich verstehe zwar relativ viel, habe aber noch Probleme die Sprache zu sprechen. Ich habe aber die Hoffnung, dass wenn ich dann in Castellón bin, auch irgendwann fließend Spanisch sprechen kann. Aber es wird auf jeden Fall eine Herausforderung für mich.

Wie lief denn die Bewerbung für das Auslandssemester ab?

Als  erstes habe ich mich im International Office hier an der Hochschule Darmstadt über ein Auslandssemester erkundigt. Dort wurde mir gesagt, dass ich mich an den Auslandsbeauftragten für mein Studiengang wenden soll. Das war in meinem Fall Herr Schäfer. Mit ihm habe ich über mein Vorhaben, ein Auslandsemester zu machen, gesprochen. Herr Schäfer hat dann relativ schnell gesagt, dass er da keine Probleme sieht. Deshalb war der nächste Schritt, zu meinem Studiengansleiter zu gehen. Mit ihm habe ich überlegt, welche Kurse ich in Castellón belegen könnte, die mir anerkannt werden. Das ist alles, was ich bisher für die Bewerbung gemacht habe. Die nächsten Schritte werden jetzt sein, mit Herrn Schäfer das Ganze nochmal zu besprechen und das Learning Agreement zu unterschreiben.Parallel muss ich auch noch im International Office mein Motivationsschreiben und mein Zeugnis abgeben, damit ich dann auch offiziell für ein Auslandssemester nominiert bin.

Wie finanzierst Du dir dein Auslandssemester?

Dadurch, dass Jaume eine Partner-Uni ist, werde ich keine Studiengebühren zahlen müssen. Außerdem bekomme ich durch Erasmus ein monatliches Taschengeld von etwa 200 Euro. Zusätzlich habe ich mich noch für das Auslands-BAföG beworben. Das empfehle ich übrigens jedem, der ein Auslandssemester plant. Selbst wenn man kein Inlands- BAföG bekommt, sollte man sich unbedingt trotzdem bewerben. Die Chance ist groß, dass man Auslands-BAföG bekommt, weil da die Kriterien nochmal anders sind. Und zu guter Letzt gibt es dann natürlich noch die Eltern, die auch noch ein bisschen dazu steuern.

Bereitest Du dich jetzt speziell für dein Auslandssemester vor?

Wichtig ist, dass ich jetzt noch mein Spanisch verbessere. Und bald muss ich mich noch um eine Wohnung kümmern. Das hat aber noch ein bisschen Zeit. Damit werde ich erst im Sommer anfangen. Ich hoffe, dass mich die Hochschule bei der Wohnungssuche unterstützen kann.

Hast Du denn auch Bedenken, wie zum Beispiel Heimweh?

Dadurch, dass ich schon so viel verreist bin, habe ich gar keine Bedenken, dass ich Heimweh bekomme. Aber klar, es gibt immer Höhen und Tiefen. Auch wenn ich jetzt schon oft alleine auf Reisen war, gibt es immer Tage wo man denkt: „Jetzt wäre ich doch lieber gern zu Hause.“ Aber am Ende stärkt einen die Erfahrung, die man im Ausland macht.

Auf was kannst Du während Deines Auslandssemesters nicht verzichten?

Auf jeden Fall darf mein Laptop nicht fehlen. Den brauche ich einerseits zum Arbeiten, aber vor allem ist er meine Verbindung nach Hause. Mit meinem Laptop werde ich mit Sicherheit öfters skypen. Und auf was ich auch auf keinen Fall verzichten kann, das ist mein Backpacker-Rucksack. Mit dem bin ich immer auf Reisen und der muss auch dieses Mal mitgenommen werden.

Hast Du denn jetzt schon Tipps für andere, die ein Auslandssemester planen?

Auf jeden Fall früh genug mit dem Bewerben anfangen, um einen Puffer zu haben, falls doch irgendwas schief gehen sollte.

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Autor: kunDAbunt

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